Wach werden. Nicht gemütlich, nicht sanft, nicht in Ruhe. Schlagartig! Jetzt! 100% geben, obwohl ich selber noch gar nicht wirklich da bin. Windel wechseln, umziehen, Frühstück, Vesper Dosen vorbereiten. Trösten, aufmuntern, Mut machen. Das alles, und ich bin gerade mal seit 20 min wach.
Aber auch Guten - Morgen - Küsse, Umarmungen, Kinderlachen - Der Grund wieso ich das morgens überhaupt schaffe. Dann, Kinder in den Kindergarten, Haushalt, Wäsche, Kochen - der Morgen ist getaktet von Minute zu Minute. Weil: wer kennt das nicht? Sieht man heute noch; dass gestern geputzt wurde?
Das geht so den ganzen Tag, ab der Minute des Wachwerdens bis zur Abendroutine: Kinder im Bett. Mama kaputt. Aber ich mache es ja gerne, wir machen es alle gerne für unsere Kids. Ich würde alles für sie tun. Trotzdem darf man abends komplett erschöpft sein und sich die Frage stellen: Wann bin ich dran?
Hat man sich das so vorgestellt, als man Schwanger wurde? Also ich persönlich habe es mir ganz anders vorgestellt. Ich hatte das Instagram - Leben vor Augen, da scheint alles immer so Perfekt, so leicht und einfach. Wie oft saß ich da und stellte mir die Frage: Was mache ich falsch? Wieso ist es bei mir nicht so leicht? Selbstvorwürfe - schlechtes Gewissen. Doch ich kann euch beruhigen: Vielen anderen geht es genauso. Alle Mamas, mit denen ich mich unterhalten habe, kennen das Gefühl.
Mittlerweile nehme ich mir bewusst meine Auszeiten, meine Momente für mich. Fokus auf mich. Meine Minuten - Meine Zeit, wo ich wieder ich sein darf, der Mensch, der ich früher mal war.
Damals - aber das erzähle ich euch ein anderes mal.
Bis dahin wünsche ich euch schöne Momente für euch.
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